Grünes Klassenzimmer

Angebot für Schulklassen

Druckversion - Stand: 08/2011
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Thema Klassenstufe Jahreszeit
Frühblüher 1. - 6. 01.03. - 30.04.
Paradiesgarten-Rallye 1. - 4. 01.03. - 31.10.
Wildbienen 5. - 10. 01.04. - 30.09.
WWW – Wasser-Wunder-Welten 1. - 6. 01.04. - 30.09.
Wiesenforscher 1. - 6. 01.05. - 30.06.
Fleißig wie die Honigbienen 1. - 2. 01.05. - 31.07.
Neubürger in der Natur 5. - 9. 01.05. - 31.10.
Heilpflanzen 3. - 10. 01.06. - 30.09.
Samenausbreitung 1. - 6. 01.08. - 31.10.
Spinnen 1. - 8. 01.08. - 31.10.
Herbstlaub – Bunter Abfall 1. - 6. 01.09. - 15.11.
Wo der Pfefferkuchen wächst 1. - 4. 21.11. - 21.12. (für 2011)
In einem Land vor unserer Zeit 1. - 2. ganzjährig
Kakao und Schokolade 1. - 6. ganzjährig
Wunderbare Pflanzenwelt 1. - 10. ganzjährig
Regenwald 1. - 13. ganzjährig
Wie Pflanzen Kinder kriegen 3. - 6. ganzjährig
Naturschutz 7. - 8. ganzjährig
Darwin und die Botanik 7. - 13. ganzjährig
Sukkulenten 10. - 13. ganzjährig

Programminhalte

Darwin und die Botanik
Darwins Evolutionstheorie war eine der größten wissenschaftlichen Revolutionen. Um sie zu stützen, führte er auch botanische Forschungen durch.

Unser Programm beschäftigt sich mit Charles Darwin als Botaniker. Wir sehen uns von ihm untersuchte Pflanzen an und führen selber ein kleines Experiment durch. Schwierige Themen wie Evolution und Vererbung werden durch verschiedene Spiele anschaulich gemacht.

Fleißig wie die Honigbienen
Honigbienen werden vom Menschen schon seit tausenden Jahren als Haustiere gehalten. Bevor der Zucker in alle Haushalte Einzug hielt, war Honig lange Zeit das einzige Süßungsmittel. Und auch heute noch ist er für Groß und Klein ein lecker-süßer Bestandteil des Frühstücks.

Bei diesem Programm bekommen wir Besuch von einer Imkerin. Die Kinder beobachten Honigbienen in einem Schaukasten und erfahren viel Interessantes über ihr Leben und die Imkerei. Als Höhepunkt können die Kinder selber Honig schleudern und diesen – sowie weitere Honigsorten – auch verkosten.

Frühblüher
Nach dem Winter trauen sie sich als erste wieder heraus und erfreuen uns mit ihren Blüten: Schneeglöckchen, Krokusse und andere Frühblüher.

Wir begeben uns gemeinsam auf die Suche nach den Frühblühern und erforschen die Antworten auf diese Fragen im Garten und im warmen Klassenzimmer.

Heilpflanzen
Pfefferminztee hilft gegen Bauchschmerzen. Baldrian beruhigt. Ringelblumensalbe ist gut bei Insektenstichen und fördert die Wundheilung.

Diese Fragen werden in der Heilpflanzenabteilung des Gartens genauer verfolgt. Außerdem werden Ringelblumensalbe selbst hergestellt und verschiedene Kräutertees probiert.

Herbstlaub – Bunter Abfall
Mit dem Herbst endet die Erntezeit und das Jahr klingt langsam aus. In der Natur finden vielfältige Veränderungen statt: Es wird kühler, die Blätter verfärben sich, der Wind weht stärker und der Laubfall setzt ein.

Den Antworten auf diese Fragen nachzuspüren und die Jahreszeit mit allen Sinnen zu erleben, ermöglicht dieses Programm. Die Schüler lernen Laubbäume im Park Sanssouci kennen, fertigen ein kleines Herbarium an, trennen Blattfarbstoffe auf und können mit Herbstlaub basteln.

In einem Land vor unserer Zeit
Farnpflanzen gibt es schon seit Millionen von Jahren auf der Erde. Sie sind sogar noch älter als die Dinosaurier.

Wir lernen die Farnwelt spielend kennen und entdecken hier und da ein paar wilde Dinosaurier! Die Kinder werden phantasievoll in eine alte Zeit geführt. Hier werden sie selbst zu Langhälsen, Dreihörnern und Flugsauriern. Sie entdecken Pflanzen, experimentieren mit diesen und stellen fossile Abdrücke her.

Kakao und Schokolade
Jeder mag Schokolade. Schokolade macht glücklich (sagen sogar die Wissenschaftler).

Diese Fragen werden lebendig und anschaulich beantwortet, zum Beispiel durch die Betrachtung einer echten Kakaopflanze im Gewächshaus und die eigene Herstellung von Schokolade. Dazu gibt es Informationen über die Geschichte der Entdeckung des Kakaos.

Naturschutz
Unsere Umwelt verändert sich ständig. Manche dieser Veränderungen haben sehr ungünstige Auswirkungen auf wildlebende Pflanzen und Tiere. Oft steckt der Mensch als letzte Ursache dahinter.

Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen passt in das Themenfeld „Der Mensch und seine Umwelt“. Anhand konkreter Beispiele von gefährdeten Pflanzen aus unterschiedlichen Teilen der Welt lernen die Schüler etwas über die Ursachen des Rückgangs der Artenvielfalt und was dagegen getan werden kann.

Neubürger in der Natur
Immer mehr Pflanzen und Tiere breiten sich in Gebieten aus, wo sie früher nicht vorkamen. Bekannte Beispiele sind das Kaninchen in Australien oder Waschbär und Wasserpest bei uns.

Die Schüler lernen an vielen interaktiven Stationen mögliche Folgen der Einbürgerung neuer Arten in natürliche Lebensgemeinschaften kennen. Sie begreifen die große Bedeutung des weltweiten Verkehrs für die Ausbreitung und die Rolle der Vorbeugung, um größere Probleme zu vermeiden.

Paradiesgarten-Rallye
Ein Teil des Geländes unseres Botanischen Gartens wird der Paradiesgarten genannt. Dort kann man viele Pflanzen, kleine Tiere und verschiedene Böden direkt in der Natur entdecken und untersuchen. Doch man muss schon genau hinsehen, denn viele interessante Dinge sind winzig klein.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begeben sich die Schüler selbständig auf eine Rallye durch den Paradiesgarten, lösen dabei verschiedene Aufgaben und können mit der Becherlupe Kleines ganz groß entdecken.

Regenwald
Die tropischen Regenwälder sind die vielfältigsten Lebensräume unserer Erde. Sie beherbergen nicht nur geheimnisvolle Tiere, sondern auch viele seltsame Pflanzen. Durch Raubbau sind sie heute fast überall in ihrem Bestand gefährdet.

Nach Absprache kann eine Schwerpunktsetzung auf spezielle Lebensformen von Pflanzen im Regenwald, tropische Nutzpflanzen oder die Zerstörung des Regenwaldes erfolgen. Dabei vermitteln die Tropenhäuser des Botanischen Gartens eine anschauliche Vorstellung von diesen Wäldern.

Samenausbreitung
Ein typisches Kennzeichen für Pflanzen ist, dass sie sich nicht vom Fleck bewegen. Trotzdem keimen Pflanzen häufig dort, wo niemand sie gesät hat, was besonders im Garten ärgerlich ist, wenn es sich um so genanntes Unkraut handelt.

Durch viele Pflanzenbeispiele im Garten und kleine Experimente werden die Ausbreitungsmechanismen anschaulich erarbeitet.

Spinnen
Jeder kennt sie, aber nicht jeder liebt sie – noch nicht!? In diesem Programm erforschen die Schüler die faszinierende Lebenswelt heimischer Spinnenarten und können so Vorurteile gegenüber diesen nützlichen Tieren abbauen.

Einen Schwerpunkt stellen dabei die unterschiedlichen Strategien des Nahrungserwerbs der verschiedenen Spinnenarten dar, die sich u.a. in unterschiedlichen Netztypen dokumentieren.

Sukkulenten
Konvergenz und Homologie bei Sukkulenten oder: Nicht alles, was wie Kaktus aussieht, ist auch einer.

Die Themen Konvergenz und Homologie des Evolutionskurses lassen sich besonders gut an den sukkulenten Pflanzen der neuen und alten Welt verdeutlichen. Das schöne Sukkulentenhaus des Botanischen Gartens und extra darauf abgestimmte Arbeitsaufträge laden zur Erkundung ein.

WWW – Wasser-Wunder-Welten
In unseren Tümpeln und Teichen lebt eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen aller Größen, Farben und Arten.

Das Kennenlernen und Verstehen der Wasser-Wunder-Welten steht bei diesem Programm im Vordergrund. Dabei werden die Tiere mit Hilfe von Mikroskopen und Binokularen ganz genau beobachtet. In eigenständigen kleinen Versuchen wird geübt, naturwissenschaftlich exakt zu arbeiten.

Wie Pflanzen Kinder kriegen
Die Grundlage für das Fortbestehen des Lebens ist die Fortpflanzung. Diese kann bei Pflanzen geschlechtlich oder ungeschlechtlich erfolgen. Auf diese Vorgänge verweist sogar das Wort „Fortpflanzung“ selbst.

Anhand typischer Zimmerpflanzen erkunden die Schüler die verschiedenen Möglichkeiten zu deren Fortpflanzung. Zum Abschluss pflanzt jeder ein kleines Pflänzchen oder ein Samenkorn ein und nimmt es mit nach Hause.

Wiesenforscher
Mit ein bisschen Zeit und Aufmerksamkeit bemerkt man, wie viel Leben sich in einer Wiese abspielt und wie viele kleine Abenteuer sie birgt.

Bei diesem Programm verbringen wir den ganzen Vormittag auf einer Wiese. In Kleingruppen erforschen wir die Tier- und Pflanzenwelt, beobachten und bestimmen Insekten und suchen Blumen.

Wildbienen
Wildbienen sind im Gegensatz zu Honigbienen den meisten gänzlich unbekannt, obwohl sie uns ständig umgeben – selbst in der Stadt.

Viele Wildbienenarten sind heute vom Aussterben bedroht. Wir zeigen, wie man selbst etwas zu ihrem Schutz beitragen kann. Wir besuchen die Wildbienenwand im Botanischen Garten, beobachten Wildbienen beim Blütenbesuch und Nestbau und stellen Nisthilfen her, die dann mitgenommen werden können.

Wo der Pfefferkuchen wächst
Der Dezember ist nicht nur die Zeit von Heimlichkeit, Vorfreude, Tannengrün und Kerzen, sondern auch von köstlichen Düften, Bratäpfeln und natürlich Pfefferkuchen.

In unserem vorweihnachtlichen Programm lüften wir das Geheimnis des Pfefferkuchens und sehen uns Pflanzen an, die zu seiner Herstellung benötigt werden. Die Schüler können ein Gewürzbild basteln und mit nach Hause nehmen. Als stimmungsvollen Abschluss trinken wir Gewürztee und hören ein weihnachtliches Märchen.

Wunderbare Pflanzenwelt
Auf den ersten Blick sind Pflanzen ziemlich langweilig, denn sie bewegen sich nicht und sind alle grün. Auf den zweiten Blick aber gibt es zahlreiche faszinierende, ja verrückte Pflanzen, die uns durch ihre außergewöhnlichen Formen oder Lebensweisen zum Staunen und Fragen bringen.

Antworten auf diese und viele andere spannende Fragen erhalten die Schüler bei einer Rundreise durch den Botanischen Garten, bei der sie die Pflanzen aus nächster Nähe kennenlernen.

Stand: August 2011

Kontakt

Botanischer Garten
Maulbeerallee 2
14469 Potsdam
Tel.: ++49(0)331/977-1952, -1962
Fax: ++49(0)331/977-1951
E-Mail: botanischer-garten@uni-potsdam.de